Wenn draussen alles schwierig ist muss ich in mir noch stabiler werden
28. Oktober 2026 · 2 min read

Wie kann ich das schaffen?
Es reicht schon, den Fernseher einzuschalten oder durch das Handy zu scrollen, um es zu merken: Wir leben in einer Welt, die sich schnell verändert, oft ohne eine klare Richtung. Die Nachrichten jagen vorbei, Gewissheiten bröckeln, und fast ohne es zu wahr zu nehmen, werden wir angespannter, müder und besorgter.
Es ist kein Zufall, dass die Gewalt zuzunehmen scheint. Wo Unsicherheit und Fragilität wachsen, wächst auch die Mühe, sich wohlzufühlen – mit sich selbst und mit anderen.
Das Risiko: Sich mitreißen lassen
Wenn alles um uns herum wankt, lässt man sich leicht von der Angst forttragen. Man fängt an, sich über alles Sorgen zu machen, hört auf, Alternativen zu sehen, und hat irgendwann das Gefühl, keinen Ausweg mehr zu haben.
Genau in diesem Moment braucht es Mut: den Mut, das eigene Leben wieder in die Hand zu nehmen.
Was wir konkret tun können
Wir können die Welt nicht kontrollieren, aber wir können lernen, in der Welt aufrecht zu stehen. Drei Worte können uns leiten:
- Bewusstsein: zu verstehen, was wir fühlen, was uns aufregt, was uns schadet und was uns gut tut.
- Resilienz: die Fähigkeit, sich zu beugen, ohne zu zerbrechen, und nach anscheinenden Niederlagen wieder aufzustehen.
- Gleichgewicht: nicht das perfekte, das es ohnehin nicht gibt, sondern ein gut genuges Gleichgewicht, um den Tag zu bewältigen.
All das kann man lernen. Es gibt Werkzeuge und neue Wege des Umgangs mit sich selbst, die dabei helfen, besser mit dem zu leben, was wir sind, ohne jemand anderes sein zu müssen.
Eine Kraft, die von innen kommt
Je gefestigter wir uns innerlich fühlen, desto weniger lassen wir uns von schwierigen und sich ständig verändernden Ereignissen mitreißen. Die Stürme kommen ohnehin, aber unsere Weise zu reagieren ändert sich: weniger Reaktion, mehr bewusste Entscheidung.
Deshalb ist es kein Luxus, die eigene Stabilität zu suchen, wenn es draußen instabil ist. Es ist wertvoll. Es ist lebensnotwendig.
Genau wie Mohnblumen, die fragil wirken, aber selbst auf den schwierigsten Böden wiederblühen, haben auch wir Ressourcen, von denen wir manchmal gar nicht glauben, dass wir sie besitzen.
Wenn du das Gefühl hast, dass es an der Zeit ist, dein Gleichgewicht wiederzufinden, musst du das nicht alleine tun. Kontaktiere mich: Fangen wir gemeinsam an.


